Chronik

         Schützenbund "Horrido" Lichtenberg e. V.

 

 

 

Im Juni 1956 findet das erste Schützenjugendtreffen des Kreisverbandes Salzgitter im Kurhaus Everling statt. Eingeladen wurde, durch einen Aufruf in der Zeitung, auch die Jugend aus Lichtenberg. Dieses Geschehen gab den Anstoß zur Gründung einer Schützengruppe des MTV. Geschossen wurde schlicht und einfach auf dem Hof der Gaststätte Lindhorst. Man zog bald um in die Kegelbahn. Die Schützengruppe fand Anklang in Lichtenberg. Es kamen immer mehr schießfreudige Mitglileder in diese Gruppe. Zu diesem Zeitpunkt wurden Überlegungen angestellt, einen selbständigen Schützenverein zu gründen. Man sprach sich vom MTV frei und am 23. Oktober 1957 war es dann soweit. Es fand die Gründungsversammlung statt. Laut Aufzeichnungen können als Gründer angesprochen werden:

 

                    Albert Papendorf                    Walter Kiehne

                    Arthur Dettbarn                       Robert Möller

                    Heinrich Sievers                     Karl-Heinz Willeke

                    Manfred Blumenberg             Werner Hoffmann

                    Anton Hoffmann                     Otto Bornemann

                    Wilfried Rehbock                    Günter Hätzelt

 

Von den Gründern gehört heute noch 1 Mitglied dem Verein an. In den ersten Vorstand wurden folgende Mitglieder gewählt:

 

                    1. Vorsitzender:                      Albert Papendorf

                    2. Vorsitzender:                      Walter Kiehne

                    Kasssenwart/Schriftführer:    Walter Kiehne

                    1. Jugendwart:                        Wilfried Rehbock

                    2. Jugendwart:                        Otto Bornemann

                    1. Schießwart:                         Arthur Dettbarn

                    2. Schießwart:                         Robert Möller

 

Das erste Vereinslokal wurde die Gaststätte "Zur Linde". Wie schon erwähnt, wurde hier auf einem provisorischen Schießstand in der Kegelbahn geschossen.

 

1958 feierte der Verein sein erstes großes Schützenfest.

 

 

 

Die ersten Könige wurden:

 

                    Großer König                          Otto Bornemann

                    Jugendkönig                           Karl-Heinz Willeke

                    Volkskönig                              Hans-Helmut Ossenkop

 

Im Jahre 1962 mußten wir unser Domizil, das Gasthaus "Zur Linde", verlassen und fanden im Saal des Kurhauses eine neue Bleibe. In dieser Gaststätte fand für die nächsten Jahre das Kreisjugendtreffen des Kreisverbandes statt. Leider mußten wir auch diese Sportstätte wieder räumen. 1963 bauten wir die ehemalige Scheune der Gaststätte "Zum Amtskrug" provisorisch um und konnten mit dem Training wieder beginnen.

 

Im Jahre 1965 pachtete der Schützenbund ein Gebäude am Stukenbergweg. Viele Stunden wurden benötigt, um aus diesem Gebäude ein Vereinsheim zu erstellen, das den Wünschen der Schützen entsprach. Wir hatten nun kein Provisorium mehr, sondern ein Schützenhaus mit 8 Schießständen.

 

Am 12.06.1965 wurde das Schützenhaus bei einer großen Einweihungsfeier seiner Bestimmung übergeben.

 

In diesem Jahr konnte die Jugendmannschaft viele große Erfolge vorweisen. Die Mannschaft Heinz-Jürgen Wagner, Hermann Berner, Gerhard Willeke und Günter Buhl wurden Stadtpokalsieger, Bezirksmeister und Niedersachsenmeister. Außerdem belegte Günter Buhl den 2. Platz bei den Bezirksmeisterschaften in Braunschweig. Dieses Jahr war für die Jugend ein schießsportlicher Höhepunkt, der bis zum heutigen Tage unerreicht blieb.

 

Ein weiterer Höhepunkt in unserer Vereinsgeschichte waren die Burgbergmeisterschaften, die erstmalig 1966 auf dem Burgberg ausgetragen wurden. 98 Mannschaften aus nah und fern nahmen an dieser ersten Meisterschaft teil. Eine Attraktion dieser Meisterschaft waren eigens zu diesem Anlaß geprägte Plaketten, die es in Bronze, Silber und Gold gab. Die Burgbergmeisterschaften wurden bis zum Jahre 1969 fortgesetzt.

 

Beim Kreisjugendtreffen 1970, das inzwischen in der Glück-Auf-Halle in Gebhardhagen stattfand, gewann die o. g. Jugendmannschaft den Wanderwimpel des Kreisverbandes. Durch den Verkauf des Gebäudes am Stukenbergweg 110 verloren wir leider wieder unser Vereinsheim und mußten wieder umziehen. Wir fanden für eine bemessene Zeit neue Unterkunft bei unserem Schützenbruder Gerhard Brämer. Dieses Schützenhaus war mit seinen 4 Schießständen für uns recht klein, aber die fröhlichsten Feste wurden dort gefeiert.

 

 

Beim Schützenfest 1974 gab es eine kleine Sensation. Der große König Günter Buhl und der Jugendkönig Jürgen Künnecke konnten zum dritten Male in ununterbrochener Reihenfolge ihre Titel verteidigen. Das war der erste doppelte Hattrick in der Vereinsgeschichte.

 

1975 war es wieder einmal die Jugend, von der mit Freude berichtet werden kann. Dank der guten aktiven Arbeit der beiden Jugendwarte hatte der Verein 35 jugendliche, aktive Schützen, die auch viele schießsportliche Erfolge verzeichnen konnten.

 

Das 20jährige Bestehen feierte der Schützenbund am 21.10.1977 mit Königsproklamationen, Festessen und Tanz bis in den Morgen im Sportheim des MTV.

 

Nach 13 jähriger Amtszeit als 1. Vorsitzender stellte Hermann Brinkmann sein Amt zur Verfügung. Für seine aufopfernde Tätigkeit im Schützenbund "Horrido" Lichtenberg wurde Hermann Brinkmann während des Schützenfestes zum Ehrenoberst ernannt.

 

Das erste Trimmschießen in Lichtenberg fand 1978 statt. Im gleichen Jahr wurde Robert Möller Kreismeister in der Altersklasse. Diesen Erfolg konnte er in den Jahren 1979, 1980 - 2. Platz 1981- wiederholen. An gleicher Stelle sei nachzutragen, daß Otto Bornemann 1965 und 1977 Kreismeister in der Schützenklasse wurde.

 

Wieder einmal konnte der Verein einen doppelten Hattrick verzeichnen. Wera Matzke errang zum dritten Male hintereinander die Würde der Damenkönigin, ebenfalls ihr Sohn Klaus-Peter Matzke die Würde des Jugendkönigs.

 

Im September gleichen Jahres wurde die erste Damenmannschaft gegründet, die bis zum heutigen Tag besteht. Diese aktive Damenmannschaft hat mit viel Erfolg an Wettkämpfen teilgenommen.

 

Den langwierigen Verhandlungen des Ehrenoberst Hermann Brinkmann ist es zu verdanken, daß der Verein die ehemaligen Lagerräume der Firma Unverzagt pachten und als Schützenhaus ausbauen konnte. Mit dem Schuß auf die Ehrenscheibe durch die Vertreter der Stadt Salzgitter und des Ortsbürgermeisters wurde das Schützenhaus im Oktober 1980 eingeweiht.

 

Am 02.10.1980 ist der Schützenbund in das Vereinsregister eingetragen worden und hat somit die rechtliche Stellung eines eingetragenen Vereins (e.V.) erworben.

 

 

 

Der bisher absolute Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war das Schützen- und Volksfest anläßlich des 25jährigen Bestehens des Vereins. Zu diesem Anlass wurde auch ein Pokalschießen veranstaltet, zu dem viele auswärtige Vereine eingeladen wurden. In dem Jubiläumsjahr wurden folgende Majestäten gekürt:

 

 

                    Großer König                          Otto Bornemann

                    Kleiner König                          Gerhard Willeke

                    Königin                                    Wera Matzke

                    Juniorenkönig                         Klaus Wiesner

                    Jugendkönig                           Dirk Kraune

                    Volkskonig                              Günter Gehrmann

 

Viele örtliche Vereine sowie auswärtige Vereine und geladene Ehrengäste gaben diesem Fest einen glanzvollen Rahmen.

 

Das Jahr 1983 brachte wieder eine Überraschung. Mit einem 20er Teiler wurde Edith Künnecke Kreisdamenkönigin. Der Titel kam somit zum ersten Mal nach Lichtenberg.

 

In diesem Jahr wurde auch erstmalig ein Feriensportkurs veranstaltet.

 

Beim Königsball gab es wieder eine kleine Sensation. Otto Bornemann wurde zum dritten Male in ununterbrochener Reihenfolge Großer König. Das war wieder ein Hattrick in der Vereinsgeschichte.

 

Im Jahre 1984 stiftete der Ortsrat der Ortschaft Nordwest einen Pokal, der unter den Lichtenberger Einwohnern ausgeschossen werden sollte. Der erste Sieger bei diesem Wettkampf hieß Manfred Schubert, der den Pokal aus den Händen des Ortsbürgermeisters Hans-Hermann Lütgering entgegen nehmen konnten.

 

Erstmalig in diesem Jahr wurde ein Schweinepreisschießen durchgeführt. Da es sich großer Beliebtheit erfreute, wird auch heute noch im November  um die vielen Schweinepreise gekämpft.

 

Zusätzlich zum Ortsratspokal stiftete die Raiffeisen-Volksbank 1985 einen Zinnkrug. Dieser wird seitdem jährlich unter den Lichtenberger Vereinen ausgeschossen.

 

Bester Einzelschütze beim Stadtpokalschießen (Stadtsportwoche) 1985 in der Altersklasse wurde Otto Bornemann.

 

Im gleichen Jahr stieg die Damenmannschaft in die Regionalliga auf. Ferner belegte sie den ersten Platz bei der Kreismeisterschaft. Ebenfalls einen ersten Platz belegte die Altersklasse.

 

Während der Jahreshauptversammlung 1986 überreichte der Ehrenoberst Hermann Brinkmann dem Verein eine selbstgemalte Scheibe. Diese Scheibe ziert jetzt das Äußere des Vereinsheimes und zeigt somit örtlich Unkundigen den Weg.

 

Beim Kreisdamentreffen 1987 war die Überraschung wieder einmal perfekt. Angela Buhl wurde mit einem 3er Teiler Kreiskönigin. Somit ging der Titel zum zweiten Mal nach Lichtenberg.

 

Das 30jährige Bestehen wurde mit dem "Schützen- und Volksfest" vom 5.-7.8.87 gebührend gefeiert. Bei durchweg schönem Wetter nahm das Fest einen guten Verlauf. Wie in Lichtenberg seit Jahren üblich, wurde nach dem Abholen der Vorjahresmajestäten und der Kranzniederlegung am Ehrenmal das Fest am Freitagabend mit dem Kommers eröffnet. Schützenoberst Günter Buhl konnte zahlreiche Gäste, die örtlichen Vereine und Abordnungen auswärtiger Vereine begrüßen konnte Der 1. Bürgermeister der Stadt Salzgitter Willi Blume und der Ortsbürgermeister Hans-Hermann Lütgering sprachen Grußworte und überreichten Geldgeschenke. Der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes Günter Heiling betonte, daß der Kreisverband bei der Gründung von "Horrido" Pate gestanden habe.

 

Die örtlichen und auswärtigen Vereine, sowie die Raiffeisen-Volksbank gratulierten zum Jubiläum und überreichten Spenden.

 

Nach dem Festumzug am Sonnabend und anschließendem Konzert im Festzelt war der Königsball mit der Proklamation der Könige der Höhepunkt des Festes.

 

Der Sonntag begann mit dem in Lichtenberg inzwischen zur Tradition gewordenen Zeltgottesdienst, den Pastor Uwe Hartmann in würdiger Weise abhielt. Anschließend fanden sich zahlreiche Bürger zum Schützenfrühstück ein, das von Vorführungen der örtlichen Vereine aufgelockert wurde. Ein Kinderumzug mit einem anschließenden Kinderfest und einer Kaffeetafel für die Lichtenberger Einwohner beendeten die 30-Jahrfeier, bei der sich unser Schützenbund in jeder Hinsicht in ein gutes Licht setzen konnte. Die umfangreichen Vorarbeiten von Vorstand, Festausschuß und allen Mitgliedern hatten sich gelohnt.

 

Weiterhin ist zu erwähnen, daß im Jubiläumsjahr die Schützenschwester Barbara Braunbeck den Titel der Stadtkönigin errang.

 

Seit 1982 bietet "Horrido" seinen Mitgliedern, den örtlichen Vereinen, allen Lichtenberger Bürgern und auch dem befreundeten Verein aus Westerlinde zahlreiche Gelegenheiten, sich beim Schießen und Treffen zu bewähren.

 

Alljährlich wird das Schießen um den Ortsratspokal veranstaltet, ebenso das Ausschießen des Wanderpokals der Raiffeisen-Volksbank für örtliche Vereine.

 

Das Ostereierschießen ist eine gute Möglichkeit für die Mitglieder, sich zum Fest mit Eiern zu versorgen. Pokalschießen und Hubertusschießen sowie der Wettstreit um die Königswürde bieten Anreiz für alle Mitglieder, ihre Treffsicherheit zu beweisen. Beim Schießen um die Niedersachsenscheibe der Nord/LB ist ebenfalls ein guter Schuß erforderlich.

 

Beim jährlichen Königsball werden die Majestäten proklamiert und es wird in geselliger Runde getanzt und gefeiert.

 

Auch die Lichtenberger Geschäftsleute bekennen sich zum Schützenbund "Horrido" und messen sich im Wettstreit um den Geschäftsleutepokal.

 

Zahlreiche Bürger beteiligen sich am traditionellen Schweinepreisschießen, das seit 1984 alljährlich ausgetragen wird und bei dem es mehr- oder mindergroße Fleischportionen zu erringen gibt.

 

Beim Kreisjugendtreffen 1991 wurde Oliver Willeke als erster Lichtenberger Schütze Kreisjugendkönig.

 

"Horrido" tritt aber nicht nur selbst als Veranstalter auf, sondern beteiligt sich auch an den Festen und Jubiläen anderer Vereine. So waren die Mitglieder stets bei den Darbietungen während des Frühstücks und bei den Zeltfesten in hervorragender Weise beteiligt. Der "Bayerntanz" anläßlich des Sängerfestes 1991 und der Auftritt der Putzkolonne mit dem Slogan "Amanda mach den Boden blank", während des MTV-Festes 1992, erhielten großen Beifall.

 

Jährlich nimmt auch eine Horrido-Mannschaft am Ausschießen der verschiedenen Pokale der Kyffhäuser-Kameradschaft teil. Ebenso wird auch an den Rundenwettkämpfen auf Kreis- und Bezirksebene teilgenommen. Hierbei konnten schon einige stolze Ergebnisse nach Lichtenberg geholt werden.

 

Am "Burgfest 1992", anläßlich des 100jährigen Bestehens des Verschönerungsvereins, beteiligte sich eine Mannschaft des Schützenbundes am historischen Festumzug in zeitgerechter Kostümierung.

 

Mit dem befreundeten Schützenverein Westerlinde werden regelmäßig Vergleichsschießen ausgetragen und gegenseitig gesellschaftliche Veranstaltungen besucht.

 

Ständig arbeiten die Mitglieder auch an der Modernisierung und Verbesserung der technischen Einrichtungen und des Vereinsheimes.

 

Im Laufe des Jahres 1992 wurden die im oberen Bereich des Schützenhauses liegenden Schießstände in Eigenarbeit um- und ausgebaut.

 

Die turnusmäßig im Januar stattfindende Jahreshauptversammlung beginnt traditionell mit einem Abendessen. Nach den Berichten der Fachwarte und der Vorstandsmitglieder erfolgen die Ehrungen verdienter Mitglieder. Anschließend, alle 2 Jahre, werden die Vorstandsmitglieder neu gewählt. Hierzu ist besonders zu erwähnen, daß der 1. Vorsitzende Günter Buhl seit nunmehr 15 Jahren dieses Amt inne hat. Die Mitglieder überreichten ihm während der Jahreshauptversammlung 1993 als Anerkennung einen Zinnteller.

 

Insgesamt gesehen hat sich der Schützenbund "Horrido" Lichtenberg im Laufe seines 35jährigen Bestehens durch seine zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten im Lichtenberger Vereinsleben einen beachtenswerten Platz errungen und trägt maßgeblich Anteil am Gemeinschaftsgeschehen in Lichtenberg.

 

Das Jahr 1993 stand im Zeichen des Schützen- und Volksfestes, daß der Schützenbund "Horrido" ausrichtete. Bevor es aber soweit war, standen außer den Festvorbereitungen noch andere Aktivitäten an. Im März fand das Pokalschießen der örtlichen Vereine erstmalig mit einem Lasergewehr statt. Diese Neuigkeit fand einen regen Zuspruch. Ebenso war die Teilnahme an den Westerlinder Schützenspielen wieder ein voller Erfolg. Am 13. August war es dann soweit. Das Schützenfest konnte beginnen. Am Kommers fand die Siegerehrung des Preisschießens statt. Es kamen viele wertvolle Preise zur Verteilung. Der Hauptpreis war ein Fernseher. Nach dem Festumzug am Samstag konnten Interessierte am Volkskönigschießen teilnehmen. Dieses Schießen wurde in einem kleinen Zelt auf Festplatz veranstaltet. Da auch dieser Wettkampf mit einem Lasergewehr ausgetragen wurde, war die Teilnahme enorm. Am Abend wurde dann mit Spannung die Königsproklamation erwartet. Erstmalig in der Vereinsgeschichte wurde an diesem Abend ein König der Könige proklamiert. Gerhard Willeke erreichte mit einem 59er Teiler diesen Titel. An diesem Wettkampf kann nur derjenige teilnehmen, der schon einmal bei "Horrido" König war. Der Sonntag begann mit dem Zeltgottesdienst, den Pastor Hartmann wieder in würdiger Weise abhielt. Zum Schützenfrühstück fanden sich zahlreiche Bürger ein, die anschließend mit lustigen Vorführungen der örtlichen Vereine unterhalten wurden. Mit dem Kinderumzug, dem Kinderfest und der Kaffeetafel klang das Fest, das wieder einmal ein Erfolg war, aus.

 

 

Nur zwei Wochen später fand die erste Grillparty statt. Mit einem Bus ging es zur Grillhütte nach Silium. Die Hütte steht wunderbar gelegen unterhalb vom Wohldenberg. Mehrere Gruppen machten sich zu einer Wanderung, bei der auch Aufgaben gelöst werden mußten, auf den Weg. Mit Musik und guter Laune wurde bis in den späten Abend gefeiert. Diese Veranstaltung wurde von Jung und Alt so gut angenommen, sodass sie nunmehr in jedem Jahr stattfindet.

 

Nach den vielen Feiern wurde erst einmal wieder gearbeitet, und zwar im Schützenhaus. Alle Räume des Schützenhauses wurden renoviert.

 

Erstmalig, am 27.11.1993, veranstalteten die örtlichen Vereine einen Weihnachtsbasar vor dem Feuerwehrhaus. Der Schützenbund war bei dieser Veranstaltung mit einem Getränkewagen vertreten. Dieser Basar findet seitdem jährlich Anfang Dezember statt.

 

Mit einer Weihnachtsfeier klang das Jahr 1993 aus.

 

Das Jahr 1994 lief fast in gewohnter Weise, mit einer Ausnahme, ab. Das Augenmerk wurde in diesem Jahr ganz besonders auf die Jugendarbeit gerichtet. So wurde eine Jugendralley und eine Projektwoche der Gottfried-Linke-Realschule veranstaltet. Beide Veranstaltungen wurden von der Jugend gut angenommen.

 

Die erste öffentliche Veranstaltung im Jahr 1995 war der am 6. Mai stattfindende Tag der offenen Tür. Eine Gästescheibe wurde zu diesem Anlaß erstmalig ausgeschossen. Silke Karras aus Gebhardshagen gewann sie mit 85 Ringen. Ferner wurde eine Waffenausstellung angeboten. Der 2. Vorsitzende der Schützengesellschaft Gebhardshagen, Peter Mihatsch, erklärte allen Interessierten mit fachkundigem Wissen die ausgestellten Waffen.

 

Der Königsball fand in diesem Jahr in der Scheune von Christian Benning statt. Mit viel Elan wurde die Scheune hergerichtet. Das Wetter war hervorragend und die Beteiligung sowie die Stimmung ausgezeichnet. Wie man ein paar Tage später in der Presse lesen konnte, drohten die Rinder von Benning auszubrechen. Sie waren die Marschmusik des Spielmannszuges, der die Könige abholte, wohl nicht gewohnt.

 

Die Jugend kam in diesem Jahr auch nicht zu kurz. Sie fuhren in die Eishalle, ins Schwimmbad und unternahmen eine Fahrradtour mit anschließendem Grillen.

 

Einige wanderfreudige Mitglieder machten sich am 22.10. auf den Weg in den Harz um ihre Beinmuskeln zu stärken. In ca. 7 Stunden wurde eine Strecke von rund 19 Km zurückgelegt.

 

Das Jahr 1996 brachte für den Verein wieder ein paar schießsportliche Erfolge. Der Schützenbruder Horst Brosig wurde im Schloß Salder zum Stadtkönig gekürt, während der Schützenbruder Günter Buhl in Westerlinde den Titel des Gästekönigs entgegennehmen konnte. Bei dem Kreisjugendtreffen in Lesse gewann die Mannschaft von "Horrido" die Fußgängerralley. Teilnehmer waren Sonja Buhl, Carina Buhl, Stefan Brosig, Maik Jordan und Thomas Puslat.

 

1996 konnte der Verein viele neue Mitglieder begrüßen. Das 100. Mitglied war Anneliese Lüneberg.

 

Nach längerer Zeit fand im September wieder ein Königsball auf dem Burgberg statt. Trotz schlechtem Wetter waren die Beteiligung und die Stimmung hervorragend. Bei flotter Musik der Kapelle "Party-Sound" wurde kein Tanz ausgelassen. Auch die große Tombola trug zum Gelingen des Abends bei.

 

Der Schützenbund "Horrido" war 1997 wegen seines 40jährigen Bestehens wieder Ausrichter des Schützen- und Volksfestes. Aus diesem Anlaß fand erstmalig in der Vereinsgeschichte im großen Saal des Burgberg Restaurants die Kreisdelegiertentagung statt. Während dieser Veranstaltung wurde der 1. Vorsitzende des Schützenbundes "Horrido", Günter Buhl, für 25jährige Vorstandsarbeit mit dem Halsbandorden des Kreisverbandes ausgezeichnet. Zwei Tage später fand an gleicher Stelle, auch erstmalig in Lichtenberg, die Tagung der Kreisjugendleiter des Landesverbandes Niedersachsen statt.

 

Anlässlich des 40 jährigen Bestehens bewarb sich der Verein um die Ausrichtung des Landesjugendtages. 120 Jugendleiter und Jugendsprecher trafen sich am 9. März 1997 im großen Saal des Burgberg Restaurant.

 

 

Im Juli war es dann soweit. Vom 11. bis 13. Juli feierten die Schützen mit den Lichtenberger Einwohnern und vielen Gästen das Schützen- und Volksfest. Während des Kommers wurde durch den Kreisvorsitzenden, Günter Heiling, die neue Vereinsfahne geweiht.

 

Von den Strapazen des Festes erholten sich die Mitglieder im August bei einer Grillfete in Silium.

 

Mit dem Schweinepreisschießen und der Weihnachtsfeier ging wieder ein erfolgreiches Jahr zu Ende.

 

Am 6. Juni 1998 wurde ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Bei dieser sehr gut besuchten Veranstaltung wurden der Volkskönig, die Gästescheibe und der Bankenpokal ausgeschossen.

 

Nach einigen Jahren Pause hieß es am 04. Juli  „Fahrt ins Blaue“.

Im voll besetzten Bus ging es in den Solling. Der Tag begann mit einem rustikalen Frühstück. Anschließend wurde eine Glasschleiferei besucht und mit dem Planwagen ging es zu einer Köhlerhütte. Dort wurden wir Zeugen beim Aufbrechen eines Meilers.

 

Ein denkwürdiger Termin im Jahr 1999 war der 21. Juni. Der Vermieter des Schützenhauses hat an diesem Tag den Vertrag über weitere 25 Jahre unterschrieben.

 

Beim Königsball 1999 erhielt der Schützenbruder Horst Brosig die silberne Präsidentennadel.

 

2 Monate später konnten über 100 Gäste beim Schweinepreisschießen begrüßt werden. Viele Fleisch - und Wurstpreise kamen wieder zur Verteilung.

 

Das Jahr 2000 war das Jahr der Arbeit. Der Aufenthaltsraum musste komplett renoviert werden. Wände wurden rausgerissen und neu gemauert.

Träger wurden eingezogen und Decken getäfelt sowie der Fußboden gefliest.

Auch neue Fenster und ein Kaminofen wurden eingebaut. Für die Renovierung des Raumes haben die Mitglieder 709 Stunden aufgebracht.

 

Nachdem alles fertig, war gab es wieder einen Tag der offenen Tür.

Während auf den Schießständen um die höchste Ringzahl geschossen wurde, bewunderten die wartenden Teilnehmer in einem Zelt vor dem Schützenhaus die Exponate der Kreisjägerschaft. Gleichzeitig fand im Schützenhaus eine Ausstellung von Bildern des Vereinsmitgliedes Mary Schardt und eine Waffenausstellung von Peter Mihatsch statt.

„Lichtenberg in den vergangenen sieben Jahrzehnten“ war das Thema einer Dia-Schau des Ortsheimatpflegers Hermann Brinkmann, der die von Werner Kasten gezeigten Bilder kommentierte.

 

Beim Schützenfest in Gebhardshagen gewann die Schützenschwester Mary Schardt mit einem 44,8 Teiler die Gästescheibe.

 

Im Jahr 2001 gab es wieder einen denkwürdigen Termin zu verzeichnen.

So wurde im April eine Tafel am Schützenhaus enthüllt, die die Geschichte

der ehemaligen Hofstelle dokumentiert.

Anschließend übergab der 1. Vorsitzende Günter Buhl die neue Auswertungsmaschine SAM 4000 an die Schießsportleiter. Durch Spenden der Mitglieder konnte diese teure Maschine angeschafft werden.

 

Mit einem 25,0 Teiler gewann Arne Staats die Gästescheibe beim Schützenverein Westerlinde.

 

Das Jahr 2002 stand ganz im Zeichen des Volksfestes, das erstmalig in Lichtenberg von 2 Vereinen ausgerichtet wird.

Der MTV und der Schützenbund Horrido waren Träger dieses Festes.

Am Kommers wurde der Schützenbruder Horst Brosig für seine langjährige Tätigkeit als Schatzmeister mit dem Protektoratsabzeichen in Silber geehrt.

Für 40 jährige Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund erhielt Günter Buhl vom Kreisvorsitzenden die silberne Präsidentennadel des Landes Schützenverbandes überreicht. Der absolute Höhepunkt des Festes war aber der Samstagabend mit den „Original Steigerwäldern“. Durch flotte Musik, gekonnte Einlagen, besonders vom dicken Hans, hatte die Kapelle die Gäste im voll besetzten Zelt schnell im Griff. Als es am frühen Morgen einen Stromausfall gab brachte die Kapelle die Gäste, durch Musik ohne Verstärker, vollends aus dem Häuschen. Mit einem Zeltgottesdienst, dem Frühstück, Vorführungen der örtlichen Vereine und einer Kaffeetafel wurden die Feierlichkeiten am Sonntag beendet.

 

In diesem Jahr gab es bei der Siegerehrung des Schweinepreisschießens eine Überraschung. Tobias und Karsten Künnecke waren nicht nur die jüngsten Teilnehmer, sondern auch die besten Schützen des Wettbewerbs.

Da sie das vorgeschriebene Alter von 12 Jahren noch nicht hatten, bekamen

sie einen Pokal und ein PC-Spiel als Sonderpreis.

 

Während der Jahreshauptversammlung im Jahr 2003 konnte der Vorsitzende

die Vereinsmitglieder Gerhard Willeke und Karl Schüßler für 40 jährige Mitgliedschaft auszeichnen. Der Ehrenoberst, Hermann Brinkmann, überreichte dem Vorsitzenden Günter Buhl die erste Scheibe die im Schützenbund

„Horrido“ ausgeschossen wurde. Auch in diesem Jahr richtete der Schützenbund gemeinsam mit dem MTV das Volkfest in Lichtenberg aus. Für seine

25-Jährige Tätigkeit als Vorsitzender wurde Günter Buhl vom 2. Vorsitzenden

Gerhard Willeke ein Orden überreicht.

Der Kindernachmittag am Sonntag war etwas Besonderes. Die Kinder übten

kleine Kunststücke ein und gestalteten danach eine Zirkusvorstellung.

Mister Ballon sorgte ebenfalls für Kurzweil.

Beim Schießen um die Würde des Stadtkönigs belegte in diesem             Jahr Margrit Kraune mit einem 23, 9er Teiler den 2. Platz. Beim Kreisherbstschießen wurde wieder der Kreiskönig ausgeschossen. Waltraud Ferle belegte hierbei mit 21,7 Teilern den 3. Platz.

 

Das Jahr 2004 begann wieder mit einer Ehrung, die in der heutigen Zeit nicht mehr alltäglich ist. Für 40jährige Mitgliedschaft im Schützenbund Horrido Lichtenberg bekam Ernst Fischer die Armbanduhr des Vereines.

 

Nach langjähriger Abstinenz gab es im Sommer wieder eine Tagesfahrt. Es ging zur Stadtbesichtigung nach Hornburg und anschließend wurde die Klosterbrennerei in Wöltingerode besichtigt.

 

Es wurde beim Schützenbund Horrido nicht nur gefeiert, sondern auch hart gearbeitet. Der Aufenthaltsraum wurde neu gefliest und vertäfelt. Ebenso wurde die Fassade des Gebäudes verfugt und gestrichen.

 

Das 21. Schweinepreisschiessen war wie auch in den Vorjahren wieder ein voller Erfolg. Bei der Siegerehrung bedankte sich der erste Vorsitzenden, Günter Buhl, beim Schlachter Siegfried Fahrenson für seine 20jährige Unterstützung. Er erhielt einen Präsentkorb und wurde zum Ehrenmitglied des Schützenbundes Horrido Lichtenberg ernannt.

 

Im Jahr 2005 wurde zum ersten Mal ein Maischiessen veranstaltet. Mit 78 Punkten erreichte der Adjutant, Oliver Willeke, das beste Ergebnis.

 

Einen Tag der offenen Tür veranstaltete der Verein im Mai 2006. Hierbei wurde einen Waffenausstellung von Peter Mihatsch präsentiert, außerdem gab es das Schiessen um die Gästescheibe und ein Preisschiessen. Der Vorsitzende des Schützenbundes, Günter Buhl, begrüßte unter anderem den stellvertretenden Ortsbürgermeister Jürgen Pänke der den ersten Schuss mit dem neu angeschafften Lichtpunktgewehr abgab.

 

Nach langer Zeit gab es wieder ein echtes Königspaar in Lichtenberg. Anneliese Lüneberg errang den Titel Kleiner König. Ihr Ehemann Horst Lüneberg errang den Titel Großer König.

 

Beim Freundschaftsschiessen mit den Vereinen Westerlinde, Hallendorf und Steinlah gewann der Schützenbund Horrido Lichtenberg in diesem Jahr den Wanderteller.

 

Im Jahr 2007 galt es 2 Jubiläen in Lichtenberg zu feiern. Der Schützenbund „Horrido“ Lichtenberg feierte sein 50 jähriges Bestehen und Lichtenberg das 150 jährige Bestehen. Die Feierlichkeiten beim Schützenbund begannen am 21. April. Der Verein lud alle Lichtenberger zu einem Schießwettbewerb in das Schützenhaus ein. Der Ortsheimatpfleger und Ehrenvorsitzende des

Schützenbundes überreichte dem Vorsitzenden, Günter Buhl, eine von ihm gemalte Jubiläumsscheibe. Um diese Scheibe wurde hart gekämpft.

 

Der Schützenbund war bei den Vorbereitungen und den Feierlichkeiten zum     150 jährigen Bestehen des Ortsteiles Lichtenberg federführend.

 

Der absolute Höhepunkt war jedoch das Volksfest.

Die Liste der Gratulanten führte der 1. Bürgermeister der Stadt Salzgitter Stefan Klein an.

Ferner sprachen Ortsbürgermeisterin Ute Skalik, der Vorsitzende des Kreissportbundes Wolfgang Fisch und der Präsident des Kreisschützenverbandes Matthias Hackbarth Grußworte. 

 

Außerdem überbrachten die örtlichen Vereine ebenso wie die Gastvereine

Glückwünsche und Geschenke.

Der Präsident des Kreisschützenverbandes, Matthias Hackbarth überreichte

für 50 jährige Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund Nadeln an Günter Hätzelt und Hermann Brinkmann.

Dem Schützenoberst Günter Buhl überreichte er für seine Vorstandsarbeit

die goldene Ehrennadel des DSB.

Im Jubiläumsjahr stand Günter Buhl 29 Jahre als Vorsitzender an der Spitze des Vereins. Im Namen des Deutschen Schützenbundes nahmen der          2. Vorsitzende, Gerhard Willeke, und der Adjutant, Oliver Willeke eine außergewöhnliche Ehrung vor. Sie überreichten dem 1. Vorsitzenden, Günter Buhl, das Protektoratabzeichen von Hoheit Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha.

 

Am Samstag wurden folgende Schützenkönige proklamiert.

Jugendkönig Stefan Sabot, Juniorenkönig Sascha Jakob, Königin               Margrit Kraune, Alterskönigin Angela Buhl, Kleiner König Michael Felber,

Großer König Heinz Jürgen Schardt und Gerhard Willeke errang den Titel

König der Könige. Volkskönig wurde Benjamin Ruscheinsky und

Salvatore Palmeri gewann die Jubiläumsscheibe.

 

Am Sonntag klangen die Festlichkeiten mit einem Zeltgottesdienst,

Frühstück, Vorführungen der örtlichen ‚Vereine, Kaffe und Kindernachmittag

Aus.

 

Um sich vom Feierstress zu erholen, machte der Verein etwas später einen

Tagesausflug in den Harz. Es ging zur Klosterbesichtigung Walkenried und eine Spirituosenmanufaktur wurde auch besichtigt.

 

Im Oktober wurde eine Gründungsfeier im Schützenhaus veranstaltet.

An diesem Abend wurde die Ortsbürgermeisterin, Ute Skalik, für ihren Einsatz für die Lichtenberger Vereine geehrt und wurde zum Ehrenmitglied des Schützenbundes Horrido ernannt.

 

Im Jahr 2008 fuhren einige Mitglieder zum Trapschießen nach Barum.

Einige Schützen schonten jedoch die Tontauben. Mit der Bekanntgabe der Gewinner und einem gemeinsamen Grillen wurde dieser interessante Nachmittag beendet.

 

Ende Juni wurde das Volksfest veranstaltet. Beim Kommers überreichte der

Vorsitzende des Kreisschützenverbandes, Matthias Hackbarth, für 40jährige

Mitgliedschaft im DSB die goldene Ehrennadel an Klaus Ritter.

Die Ehrung des Vereins überreichte Schützenoberst Günter Buhl. Auf ihn wartete am Samstag die große Überraschung. Sein Vorstand ehrte ihn für

30 jährige Vorsitzendenarbeit und die Gäste im Zelt ehrten ihn mit

Standing Ovations. 

 

In diesem Jahr nahm auch wieder eine Mannschaft an den Westerlinder

Schützenspielen teil. Diese waren Horst Brosig, Sascha Jakob, Jürgen     Künnecke, Oliver Willeke, Tobias Künnecke, Carina Buhl und Karsten Künnecke.

 

 

Die Tagesfahrt in diesem Jahr ging in das Wendland. Als erstes wurde der Hundertwasserbahnhof in Uelzen besichtigt. In Bleckede im Wendland

gab es im ersten Kartoffelhaus Deutschlands ein ausgiebiges Mittagessen.

Am Nachmittag wurde im Göpelhaus in Neu Darchau Kaffee getrunken.

Wie auch die anderen Fahrten organisierten diese wieder Silke und Oliver Willeke.

Zum ersten Mal feierten die Mitglieder mit Freunden und Bekannten im Schützenhaus ein Oktoberfest. Im Rahmen dieses Festes wurden die Sieger

des Wettkampfes um die Scheibe der Braunschweigischen Landessparkasse

bekannt gegeben. Mit 100,1 Ringen gewann diese Petra Staats. In der

Jugendklasse konnte der Vertreter der Sparkasse, Jürgen Künnecke, diese

an seinen Sohn  Karsten überreichen. Er gewann mit 83,6 Ringen.

Mit dem Schweinepreisschießen und der Weihnachtsfeier ging dieses Sportjahr zu Ende.

 

 

Die erste größere Veranstaltung im Jahr 2009 war die Brauereibesichtigung

bei Hasseröder.

Es folgten das Ostereierschießen und das Maischießen. Das Maischießen war sehr gut besucht. Gerhard Willeke zeigte am Grill wieder einmal sein

Können.

 

Die Tagesfahrt ging in diesem Jahr nach Ebergötzen zur Besichtigung der Wilhelm Busch Mühle und dem Brotmuseum.

Auf der Heimreise wurde auch noch in Nörten Hardenberg die Kornbrennerei  besichtigt. Eine Verkostung der Produkte gab es ebenfalls.

 

Am 24.06.2009 fand ein Stammtisch der örtlichen Vereine statt. Bei diesem wurde beschlossen das das Volksfest 2011 von allen Vereinen gemeinsam

getragen werden soll.

Nach mehreren Sitzungen bildeten der Schützenbund Horrido, der MGV, die Kyffhäuserkameradschaft, die „Freiwillige Feuerwehr“ und der MTV die Festgemeinschaft Lichtenberg. Als Vorsitzender wurde Günter Buhl und als Stellvertreter Georg Druwe sowie Rüdiger Ehresmann gewählt.

 

Im November ging es mit dem Bus zu Bauer Bode nach Nordassel zum

Grünkohlessen. Fast 80 Personen haben aus Lichtenberg daran teilgenommen. Auch bei  dieser Veranstaltung war Oliver Willeke der Oberorganisator.

Die Ortsbürgermeisterin, Ute Skalik, hielt die Laudatio auf den Grünkohlkönig

Rene Herfort. Wegen Krankheit musste seine Mutter die Krone mit Grünkohl

und Räucherwürsten behangen entgegennehmen.

 

Während der Jahreshauptversammlung 2010 ehrte der Vorsitzende, Günter

Buhl, Oliver Willeke und Horst Lüneberg mit dem neu aufgelegten Halsbandorden.

Zum ersten Mal fand eine Herrenfahrt statt. Es wurde das Panzermuseum in Munster besichtigt. Auf der Rückfahrt wurde an der Skihalle haltgemacht.

 

Beim Tag der offenen Tür wurde die Armbrust und der neue Armbruststand

eingeweiht. Die Ortsbürgermeisterin Ute Skalik und der Landtagsabgeordnete Stefan Klein überbrachten Glückwünsche und gaben die ersten Schüsse ab. Auch die örtlichen Vereine überbrachten Glückwünsche und Geschenke.

Die Gästescheibe gewann Katharina Herfort mit 49,6 Ringen.

 

In diesem Jahr wechselte auch der Vermieter und es kamen auf den Verein

weitere Kosten zu.

 

Am 04.09.10 fuhren die Mitglieder zur Glasmanufaktur „Harzkristall“ nach

Derenburg. In Gernrode wurde Mittag gegessen und anschließend die

Uhrenfabrik die auch Kuckucksuhren herstellt besichtigt. Mit der Selketalbahn ging es nach Alexisbad. Dort warteten schon Kaffee und Kuchen im Habichtstern Resort. Auf der Heimfahrt wurde noch einmal haltgemacht um die Harzer Likörfabrik zu besichtigen.

 

 

2011 fand das erste Volksfest, das die Festgemeinschaft ausrichtete, statt.

Während des Festes feierte der Männer Gesangverein am Samstagnachmittag sein 125jähriges Bestehen. Die Vorführungen der örtlichen Vereine waren am Sonntag wieder wie immer der Renner.

 

 

Während der Jahreshauptversammlung standen einige Ehrungen für langjährige  Mitgliedschaft an. So erhielten für 25 jährige Mitgliedschaft Mirko Richter und Hans Honsa die goldene Vereinsnadel.

Für 50jährige Mitgliedschaft wurde der Vorsitzende, Günter Buhl, mit einem Präsentkorb geehrt.

Für 15jährige Mitgliedschaft in NSSV erhielten Margarete Puslat und Horst Lüneberg die silberne Nadel.

Die Verdienstnadel des Schützenbundes Horrido wurde Sascha Jakob,      Carina Buhl und Anneliese Lüneberg verliehen.

 

Nach dem Ostereierschießen, Maischießen stand die Tagesfahrt an. In diesem Jahr ging es Lüneburg. Dort wurde das Rathaus und das Salzmuseum besichtigt.

 

Zum 2. Mal gab es ein Tontaubenschießen das auch wieder gut besucht war.

Ende August wurde das Volksfest gefeiert. Integriert war das 100jährige Bestehen des MTV-Lichtenberg.

Als man zur Kranzniederlegung abmarschieren wollte, fing es so stark an zu regnen das zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Kranzniederlegung verlegt werden musste. Sie wurde während des Umzugs vorgenommen.

 

Der Samstagabend war dann die Überraschung für die Veranstalter. Über 600 Fans von Dont beat Bubu und DJ Basti fanden den Weg in das Zelt und rockten den Abend.

 

Nach ein paar Jahren der Abstinenz konnte in diesem Jahr der Verein wieder

einen Stadtkönig präsentieren.

Von Oberbürgermeister Klingebiehl erhielt Frank Skalik im Schloss Salder Kette, Pokal und Scheibe.

 

Mit einem tollen Oktoberfest, dem Adventsbasar und einer besinnlichen Weihnachtsfeier ging das Jahr 2012 zu Ende.

 

Während der Jahreshauptversammlung 2013 wurden Marlies Willeke und

Gerhard Willeke für 50jährige Mitgliedschaft geehrt. In Würdigung seiner

Verdienste überreichte der 1. Vorsitzende Günter Buhl dem Schützenbruder,

Oliver Willeke, das von seiner Hoheit Andreas Prinz von Sachsen Coburg

und Gotha gestiftete Protektorat - Abzeichen in Silber.

 

Am 09. Juni fand ein Tag der offenen Tür statt und die Biathlon - Anlage eingeweiht. Für gute Stimmung sorgte das „Lichtenberger Duo“ Wera und Robert.

 

Auch eine Tagesfahrt fand wieder statt. Es ging nach Wiehe. Dort fand die größte Modellbahn-Ganzjahresschau der Welt statt. Im Rosarium in Sangershausen konnten anschließend 8300 Kultursorten und Wildrosenarten bestaunt werden.

 

Die Königswache wurde in diesem Jahr zu einem besonderen Ereignis.

Während der Wache heulten die Sirenen da bei einem Schützenbruder

Zuhause der Grill brannte und die flammen auf eine Scheune übergriffen.

 

Während der Jahreshauptversammlung 2014 wurde das Mitglied Ernst Fischer für 50jährige Mitgliedschaft mit einem Präsentkorb geehrt.

 

Im ersten Halbjahr fand ein Jahresanfangsschießen, Faschingsschießen, Ostereierschießen und Maischießen statt.

 

Die Tagesfahrt ging in diesem Jahr in die Kirschenstadt nach Witzenhausen.

 

Beim Königsball gewann der Vorsitzende, Günter Buhl, die Titel Großer König und König der Könige.

 

Das Jahr endete mit dem Schweinepreisschießen, der Grünkohlfahrt und der Weihnachtsfeier.

 

Anfang 2015 besuchte der Oberbürgermeister Frank Klingebiel die Jugend des Vereins. Er übergab offiziell 4 Luftgewehre und eine Luftpistole.

Diese Sportgeräte wurden teilweise durch den Konrad Fond gesponsert.

 

Die diesjährige Tagesfahrt führte die Mitglieder nach Bremerhaven.

Eine Hafenrundfahrt und ein Besuch im Auswandererhaus gehörten zum Programm.

 

Eine Abordnung nahm am Stadtschützentag in Ringelheim teil.

 

Der Königsball wurde von den Mitgliedern wieder gut angenommen.

 

Ebenso die Weihnachtsfeier. Mit Preisverteilung und Tombola war es wieder ein stimmungsvollerAbend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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